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Klimaanlagen im Büro richtig nutzen

Die heißen Sommertage machen das Arbeiten im Büro häufig zur Qual. Die Effektivität der Arbeit lässt bei vielen Menschen deutlich nach.

Klimaanlagen können hier Abhilfe schaffen. Doch wie setzt man diese so ein, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird und Erkältungen vermieden werden? Ein Überblick dazu im Folgenden.

1. Was tun, bevor die Klimaanlage zum Einsatz kommt?
Bevor die Klimaanlage eingeschaltet wird, sollten zunächst noch andere Möglichkeiten genutzt werden. Diese sind die Verdunkelung der Fenster von außen, das Tragen leichter Kleidung oder auch die Verlagerung von Arbeitszeiten in die Früh- und Abendstunden. Ebenso wichtig ist es, ausreichend zu trinken.

2. Wir nutzt man das Klimagerät am besten?
Auch an heißen Sommertagen sollte die Raumtemperatur nicht zu tief gesenkt werden. Es genügt bei einer Außentemperatur von 35 °C, die Raumtemperatur auf ca. 25 °C zu senken. Ungekühlte Neben­räume sollten bestenfalls niedrige Temperaturdifferenzen aufweisen, die 5 °C nicht überschreitet.  

Ihre Mitarbeiter sollten vorab in die Funktion der Klimageräte, als auch in die oben beschriebenen Temperaturzusammenhänge eingewiesen werden.

3. Regelmäßige Prüfung der Klimaanlage durch einen zertifizierten Fachmann 
Eine regelmäßige Wartung, einmal im Jahr, wird empfohlen. Neben der Frage der Dichtheit des Gesamtsystems können verschmutzte Filter zu ungesunder Raumluft führen. Des Weiteren arbeitet nur eine fehlerfrei funktionierende Anlage energetisch effizient. Zudem ist der Wartungstermin eine gute Gelegenheit zu prüfen, ob die Anlage für den bestehenden Bedarf richtig eingestellt ist.  Eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl im Büro kann eine Anpassung der Einstellungen erfordern.

4. Nutzen Sie Split-Klimaanlagen, keine Monoblockgeräte
Split-Klimageräte sind bis zu 40 % effektiver, als Monoblock-Geräte. Bei Split-Klimaanlagen gibt es eine Außeneinheit und ein oder mehrere Innengeräte. Die Innengeräte nehmen die Wärme in den Räumen auf. Mittels eines geschlossenen Kältemittelkreislaufes, wird die Wärme zum Außengerät befördert. Dort wird sie an die Umgebung abgegeben.

Im Gegensatz zu Split-Klimageräten wird bei Monoblockgeräten die Wärme im Raum aufgenommen und dort auch an die abgebende Maschineneinheit weitergegeben. Diese leitet die Wärme mittels eines Luftschlauches nach außen. Häufig wird dieser Schlauch durch ein Fenster geführt. Durch das Abführen der Luft entsteht in dem zu kühlenden Raum ein dauerhafter Unterdruck. Dieser saugt durch Tür- oder Fensteröffnung automatisch wieder warme Luft aus der Umgebung an. So entsteht ein energetisch nicht effektiver und damit teurer Kampf um kühle Raumluft.